2020

2020 · 23. Oktober 2020
Da treibt so manch wortverdichtender Denker eine Vielzahl von frei-flatternden Gedanken in seinem hortus conclusus (Schrebergarten) zusammen, materialisiert sie mit Hilfe seines Denkorgans (von Schiller oberhalb der Gürtellinie verortet) zu einer handgemachten (e manu scribere) und handelbaren (ad usum delphini) und behandelbaren (in affectu) SCHÖPFUNG (poiesis) für gebildete Büchernarren.

2020 · 25. September 2020
Klaus Bushoff und Günther Sommer präsentieren in Wiesbaden Collagen, Bilder und Objekte ...
2020 · 18. September 2020
Mit Kamera und Kettensäge auf der Suche – Vera Reschke enthüllt, um auf den Kern des Seins zu stoßen - zum einen mit dem Fotoapparat, zum anderen mit dem Rüstzeug des Holzbildhauers. Dass ihr Blick über die gängigen Wahrnehmungen hinaus geht, liegt sicher nicht zuletzt daran, dass die in Nigeria aufgewachsene Deutsche früh eine kulturelle und topografische Weitsicht entwickelte und dass die bereits Dreizehnjährige lernte, mit der Kettensäge umzugehen …
2020 · 07. August 2020
Ich arbeite fast nur aus inneren Bildern heraus, aus einem breiten Konglomerat an Eindrücken aller Lebensbereiche. Malen und Bildhauern ist für mich ein emotionaler Zustand, in dem die Freiheit von Bewegung, Farbe, Form und das Material ihren eigenen Prozess erfordern. Meine gesamte künstlerische Entwicklung und auch mein direkter Arbeitsprozess sind bestimmt von einem Wechselspiel zwischen Chaos und Ordnung, Bewegung und Stille, Vertrautheit und Fremdheit.
2020 · 26. Juni 2020
Philosophie des Zeichnens – Kunst – besonders das Zeichnen – ist eine Art Transformationsprozess, an dessen Beginn die Wahrnehmung steht. Beim Zeichnen schätze ich sehr das Direkte, Ehrliche und Ungeschönte. Es ist, als gäbe es in der Zeichnung keinen Raum für Unausgesprochenes, nichts, was im Verborgenen bleibt.
2020 · 28. Februar 2020
Ausstellungsdauer: 29.02. – 20.06.2020 – Johnny Wolfkrank, der bekannte Seelenforscher, entdeckte die seitdem für den menschlichen Menschen geltende Bipolarität in einer Brust. Er übersah, dass der Großteil der Menschheit zwei Brüste hat, für jede Seele eine, und dass es durchaus mehr als zwei Seelen gibt im Mensch-Tier-Wesen, welches nach den wissenschaftlichen Fortschritten in der Landwirtschaft, in der Medizin und im Gerätebau den solipsisti
2020 · 23. Januar 2020
„Ein Wanderer hat immer die Heimat bei sich!“ Und ein Wanderer ist Gert Fabritius. Seine Heimat ist entweder „transportabel“ – oder gar nicht! 1940 in Bukarest geboren, in Mühlbach aufgewachsen und 1957 nach Klausenburg verschlagen, ist bereits seine Kindheit und Jugend bewegt.