Die Ausstellung Blue Mood präsentiert Werke der Künstlerinnen Ulla Haug-Rößler und Iris Wöhr-Reinheimer. Ihre figurativen Gemälde auf Leinwand und genähten Collagen verbindet eine gemeinsame Ästhetik: die Farbe Blau in all ihren Facetten.
Nach dem Motto "Es gibt kein geregeltes Leben" zeigen die transparenten und filigranen Materialcollagen von Birgit Herzberg-Jochum in der Retrospektive Werke von 2005 bis heute. Die innere Haltung der abgebildeten Akteurinnen wird durch Rhythmus, Farbe und Collage-Elemente suggeriert. Die Betrachterin, der Betrachter, erfährt auf eine ganz zarte, aber strukturstarke Weise die normalen Irrungen des Alltags, kleine oder auch größere Unregelmäßigkeiten des Lebens.
Von der Druckgrafik her kommend, arbeite ich jetzt viel mit Acrylfarbe und reinen Pigmenten. Auch Materialien wie Pflanzen und Sand verwende ich für meine Malerei. Aus Blättern entstehen Bäume, aus Erde und Holz ganze Landschaften. Fast immer gibt es Bezüge zur Natur. Transformationen von natürlichen Mikro-Elementen in Phänomene auf Makro-Ebene (und umgekehrt) beschäftigen mich und ebenso, wie wir diese Verwandlungen wahrnehmen.
Die schönen Künste stilisieren den Stillstand, das Stillleben, die Todesstille vor dem anstehenden Verwesen im EWIGEN LEBEN zu einer Kunstgattung, in welcher Collagen mit Assemblagen, Decollagen verschmelzend zusammengeführt werden.
Die Galerie Interart zeigt erstmals die Werke von Dmitry Nayda und Nadja Streltsova in Stuttgart. Eine solide akademische Ausbildung und die Beherrschung der klassischen Zeichnung bilden das Fundament der beiden Künstler in Ihrem Schaffen. In ihren Werken entfaltet sich eine Vielfalt an Stilen und Techniken, die von der traditionellen Figur bis hin zu abstrakten Elementen reicht.
Die in Leverkusen geborene Künstlerin Dagmar Manz-Wodarg (*1938) blickt auf eine
bemerkenswerte künstlerische Karriere zurück, die bereits in jungen Jahren vielversprechend begann. Ihre künstlerische Entwicklung wurzelt tief in der
Naturbeobachtung – in der Bewegung des Windes, im Lauschen der Stille und im Erleben räumlicher Dimensionen.
Die Zeit der Langspielplatte war längst vorbei, als die Hifi-Ohrenmenschen die Vinylplatte wieder entdeckten und nun auch die jüngere Generation neuerer Musiker und vor allem Jazz-Spezialisten auf die Qualität der schwarzen Scheiben schwört. Roland Bentz verweist unter dem programmatischen Titel "Was musiziert denn da ?" auf seine Welt der Klänge. Dabei spielen Insekten, ein Leitmotiv seiner künstlerischen Arbeit, eine besondere Rolle.
08. November 2024
Wie die hier zusammengestellten Porträts von zeitgenössischen europäischen und amerikanischen Künstlerinnen eindrucksvoll zeigen, gehen Frauen in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ihren eigenen Weg, auch diejenigen, die lange nur als Ehefrauen von bedeutenden Künstlern angesehen wurden. Sie lassen sich meist keiner der bestimmenden Stilrichtungen zuordnen, bevorzugen Mischtechniken oder einen ‹sichtbaren› Farbauftrag.
2024 · 27. September 2024
Das Diptychon ist nun einmal nicht – wie oft behauptet wird – das in zwei Teile zerlegte Bild im Nebeneinander, es ist das Beieinander von autonomen Formen mit verwandtschaftlichen Beziehungen.
Das Diptychon ist nun einmal nicht – wie oft behauptet wird – das in zwei Teile zerlegte Bild im Nebeneinander, es ist das Beieinander von autonomen Formen mit verwandtschaftlichen Beziehungen.
Meine Kunst spiegelt meine inneren Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen der Welt um mich herum wider. Ich liebe es, mit verschiedenen Stilen und Techniken zu experimentieren und die Grenzen meiner Kreativität ständig zu erweitern.