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PETER SCHLACK - „HOCHDRUCK“

PETER SCHLACK  - „HOCHDRUCK“

Artikel von der Homepage des "Stuttgarter Schrifstellerhaus"

 

„HOCHDRUCK“ Boot und Tier war seit über 25 Jahren mein Thema, ausgeführt hauptsächlich mit dem Linolschnitt, einem etwas antiquierten Hochdruckverfahren, das aber meinen Absichten am nächsten kam: Variationen statt Auflagen. Die Bilder wurden zu Unikaten, der Schnitt konnte leicht als eine Art Stempel benützt werden. Dazu kamen alle möglichen Variationen des Drucks, etwa von der Walze oder Abheben der Farben, die ganze Bandbreite der Möglichkeiten des Hochdruck. Gedruckt wurde auch auf alten Papiere, beschriftet, unbeschriftet; Papier mit Charakter. Naheliegend für den Hochdruck: Buchstaben fanden ihren Weg in die Bilder. Initiiert wurde das Themen durch den ureuropäischen Norden, was auf einigen Bilder sichtbar wird. Reisen auf die Lofoten brachten die Schiffe ins Bild, Aufenthalte in Finnland die Tiere und Zelte.
Und es könnte sein, dass mit dieser Ausstellung das Thema Boot und Tier seinen Abschluss findet.

Peter Schlack wurde 1943 in Stuttgart Gablenberg  geboren und ist dort aufgewachsen. Nach Schulabschluss eine Lehre als Photolithograph. 1967 – 1971 Studium der Sozialarbeit. Peter Schlack arbeitete als Sozialarbeiter und Therapeut in der Jugend- und Drogenberatung der Stadt Stuttgart.


Seit l968 intensive Beschäftigung mit der Malerei, zunächst beeinflusst von den Pop-Artisten, später von Julius Bissier. Von Anfang an entstehen neben gegenstandslosen Bildern immer auch Landschaften; besonders auf Reisen in den Norden. An Techniken: Aquarelle, Zeichnungen und Tuschen. Anfang der 80er Jahren Collagen unter Verwendung alter Papiere, Schriftstücken und Buchteilen. Ab 1992 verstärkt Linolschnitte, die mit anderen Techniken gemischt und als Unikate gedruckt werden. Schon immer Auseinandersetzung mit Wort und Bild; Buchgestaltung, Künstlerbücher, Buch-“Illustration“. Seit 1978 Ausstellungen im süddeutschen Raum, in Finnland, Norwegen, Italien, Liechtenstein.


Peter Schlack gehört zu den Begründern der “Neuen Mundart” in Schwaben. Sein erstes Bändchen mit sprachspielerischen Gedichten “Urlaut” erschien 1973 im Selbstverlag. Letzte Veröffentlichung 2015: „Ond ällas scho so lang her“ (Buch mit CD).

 

Stuttgarter Schriftstellerhaus: Informationen zur Ausstellung von Peter Schlack:


Vernissage:

Freitag, 09.02.2018, 20.00 Uhr,

Einführung:

Peter Schlack spricht zu seinen Arbeiten    

Ausstellungsdauer:

10.02.-03.03.2018



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